Beim Filialnetz der Stadtsparkasse Cuxhaven ist Kahlschlag angesagt. Nach einzelnen Schließungen in der Vergangenheit sollen bald die Geschäftsstellen Groden, Döse, Lotsenviertel, Musikerviertel, Lüdingworth, Oxstedt und Süderwisch (SB) geschlossen werden und Duhnen in eine SB-Geschäftsstelle umgewandelt werden. Erhalten bleiben neben der Hauptstelle momentan erst einmal noch die mit Mitarbeitern besetzten und nur vormittags geöffneten Geschäftsstellen in Altenwalde, Altenbruch und Sahlenburg.

Als Grund wird das Kundenverhalten genannt. Immer mehr würden ihre Bankgeschäfte im Internet erledigen und die Filialen nicht oder nur sehr selten aufsuchen. Das ist jedoch nur vorgeschoben, schon vor Zeiten des Online-Bankings haben viele ihre Überweisungsformulare nicht persönlich abgegeben sondern eingeworfen und ihr Geld am Automaten geholt. Der wahre Grund ist die Mitgliedschaft Deutschlands in der Euro-Zone. Die damit verbundenen Null- bzw. negativen Zinsen zwingen die Stadtsparkasse zur Schließung eines Großteils ihrer Filialen.

Dem dafür Verantwortlichen hat das Establishment kürzlich das Bundesverdienstkreuz verliehen. Das ist kein Scherz, sondern stimmt wirklich, für die Vernichtung vieler Arbeitsplätze im Bankensektor und die schleichende Entwertung der Sparguthaben erhielt der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank diese Auszeichnung. Das ist ein weiterer Beweis für die Politik der Altparteien gegen das eigene Volk. Die AfD ist die einzige politische Kraft, die die Mitgliedschaft Deutschland in der Eurozone zu den aktuellen Bedingungen kritisch sieht und wieder die Interessen der Deutschen in den Mittelpunkt der Politik stellen wird. Sparsamkeit ist eine deutsche Tugend, die nicht länger durch negative Zinsen bestraft werden darf. Der Euro ist in seiner jetzigen Form gescheitert, Deutschland braucht wieder eine harte, stabile Währung!