„Demokratie leben“. Eine schön klingende Aussage. Doch wenn man in den Inhalt dieses Programms schaut wird klar, warum die AfD die Beteiligung Cuxhavens ablehnte. „Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Linksextremismus wird offenbar genauso wenig als Problem gesehen wie islamischer Extremismus, wieder soll alles böse ausschließlich von rechts kommen.

Die AfD Ratsleute gingen auf die verschiedenen Aspekte dieses Programms ein: Im Rahmen der „Willkommenskultur“ soll unabhängig vom Vorliegen eines Asylgrunds jeder in Deutschland willkommen geheißen werden, der auf der Suche nach einem bessern Leben ist. Beim interreligiösen Dialog soll mit einem Verein gesprochen werden, der der türkischen Religionsbehörde untersteht. Viele Bundesländer und Kommunen beenden den Dialog, weil einige Inhalte dem Grundgesetz widersprechen. Die in diesem Programm enthaltene Gedenk- und Erinnerungskultur kritisiert die AfD ebenfalls, weil es nicht selten darauf hinausläuft, dass man den Bürgern eine Schuld an den furchtbaren Verbrechen vor 80 Jahren einredet und diese angebliche Schuld nutzt, um eine Politik durchzusetzen, die Deutschland massiv schadet. Es soll eine „Koordinierungs- und Fachstelle“ bei einem freien Träger eingerichtet werden, das heißt viele weitere Steuergelder für die Sozialindustrie.

Doch der Hauptkritikpunkt ist die Gleichsetzung von „Demokratie“ mit der etablierten Flüchtlingspolitik. Da ist der Umkehrschluss nicht weit, dass jemand, der die Ansiedlung vieler weiterer Millionen Menschen aus islamischen Kulturkreisen ablehnt angeblich auch nicht demokratisch sei. Unter dem schön klingenden Titel „Demokratie leben“ soll die Entwicklung Deutschlands zum Vielvölkerstaat vorangetrieben werden! Wieder einmal waren die Ratsleute der AfD die einzigen, die diese Zweckentfremdung von Steuergeldern zur Verbreitung linker Ideologie ablehnten.