Die Cuxhavener Mehrheitskooperation (CDU/FDP, SPD und Grüne) versucht gerade wieder, die Bürger für dumm zu verkaufen. Der mehrheitlich aus Vertretern dieser Parteien bestehende Verwaltungsrat der Stadtsparkasse hatte Anfang des Jahres beschlossen, dass ab 08. Mai zahlreiche Geldautomaten in Cuxhaven nicht mehr weiter vorgehalten werden sollen. Jetzt, gerade einmal ein halbes Jahr später kritisieren etablierte Politiker den von ihren Vertretern im Verwaltungsrat mehrheitlich beschlossenen Abbau der Geldautomaten und fordern, dass an mehreren ehemaligen Standorten wieder welche aufgestellt werden sollen! Widersprüchlicher geht es kaum.

Mit der Forderung nach vier zusätzlichen Geldautomaten zeigen die etablierten Parteien auch, dass sie kaum rechnen können. Diese Automaten würden insgesamt jährlich etwa 200.000 Euro zusätzliche Kosten verursachen, die die Sparkasse nicht durch Einsparungen oder Mehrerträge in anderen Bereichen erwirtschaften kann. Sie fördert gemeinnützige Einrichtungen, Vereine, Organisationen und Bildungseinrichtungen mit etwa 170.000 Euro jährlich. Das zeigt, dass die Umsetzung dieser Forderung entweder das soziale Engagement der Stadtsparkasse gefährden würde oder entsprechenden Fehlbeträge auf die Stadt zukämen!

Die AfD fordert, die Ursache dieses Problems anzugehen. Die Euro-Währungsunion in ihrer jetzigen Form ist eine Fehlkonstruktion, die nicht funktionieren kann. Sie wird mit Null- bzw. Negativzinsen noch ein paar Jahre künstlich am Leben gehalten und das führt hier in Cuxhaven zu solchen Folgen. Der Austritt aus dieser Fehlkonstruktion wird natürlich teuer, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Mit einer stabilen Währung wird es zukünftig auch wieder Zinsen geben, die der Sparkasse die Präsenz in der Fläche ermöglichen.

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