Manchmal sagen politische Gegner etwas Richtiges und Kluges, wie hier ein stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bundestagsfraktion. Ihm fiel auf, dass die Bundesregierung in manchem sehr ähnlich wie die DDR-Führung vorgeht.

Zum Beispiel hieß es zu Beginn der Corona-Krise, dass Masken nichts bringen würden, obwohl die Regierung wusste, dass das Gegenteil richtig ist. Mit einer frühen Maskenpflicht hätte man das Herunterfahren der Wirtschaft verhindern, viele Existenzen retten und die wirtschaftlichen Schäden deutlich verringern können, doch weil so schnell nicht genug Masken zu beschaffen waren hielt die Regierung an dieser politischen Fehlentscheidung fest und untermauerte diese mit Falschbehauptungen, ganz ähnlich wie das SED-Regime versuchte, nicht verfügbare Lebensmittel schlecht zu reden.

Oder der Lob des Establishments für die „Black-Lives-Matter-“ Demonstrationen in Deutschland, wo entgegen der Corona-Auflagen viele Menschen zum Teil ohne Mundschutz dicht an dicht waren. Als es kürzlich in Berlin eine große Demonstration gegen die Fehler bei der Corona-Politik gab, wurde die Teilnehmerzahl kleingeredet, den Demonstranten jede Berechtigung abgesprochen und für die Zukunft ein Verbot solcher Demos gefordert. Das hat durchaus Ähnlichkeit zu der Vorgehensweise der SED-Oberen, die ihnen unliebsame Demonstrationen als „Zusammenrottung einiger weniger Rowdys“ bezeichneten.

Diese Beispiele zeigen: es geht in Richtung DDR 2.0. Natürlich sind wir erst ganz am Anfang dieses Weges, aber die Richtung ist eingeschlagen und die ersten Parallelen sind deutlich erkennbar.

https://www.n-tv.de/politik/Unionsvize-vergleicht-Deutschland-mit-DDR-article21956387.html