Die Cuxhavener AfD hat sich seit ihrer Gründung stets gegen die Elbvertiefung ausgesprochen. Deutschland hat einen Tiefwasserhafen und das Ausbaggern der Elbe richtet große Schäden an. Doch mit einer Schuldzuweisung vor allem an die CDU machen es sich manche Demonstranten, die am Freitag bis vor deren Parteibüro zogen zu einfach, weil auch SPD und sogar Grüne daran großen Anteil haben. Insbesondere haben sie es politisch nicht geschafft, eine Hafenkooperation im Norden hinzubekommen mit der Abfertigung der ganz großen Schiffe in Wilhelmshaven.

Die Widersprüchlichkeit deren Politik sieht man auch am Beispiel des Naturschutzgebiets Elbmündung: die ehemalige rot-grüne niedersächsische Landesregierung hat noch kurz vor ihrer Abwahl auf den Weg gebracht, dass der niedersächsische Teil der Elbmündung einschließlich des Fahrwassers, wohl gemerkt die meistbefahrene deutsche Wasserstraße zum Naturschutzgebiet erklärt werden soll. Aber die Verklappung von Schlick aus dem Hamburger Hafen, der die hochgiftigen Schwermetalle Blei und Quecksilber und sogar Arsen enthält ist davon nicht betroffen, dieser Giftschlick wird weiterhin vor Helgoland verklappt und man behauptet, dass davon nichts ins Niedersächsische Wattenmeer gelangen würde. Die Genehmigung dafür erteilte der damalige Umweltminister Schleswig-Holsteins und heutige Parteichef der Grünen!

Die Cuxhavener AfD steht für eine völlig andere Politik, insbesondere Hafenkooperation statt Elbvertiefung. Tourismus, Landwirtschaft, Fischerei und Deichsicherheit sind existenziell für die Niederelbe-Region, daher ist die Zustimmung der Niedersächsischen Landesregierung zur Elbvertiefung in keinster Weise nachvollziehbar.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Belasteter-Hafenschlick-gefaehrdet-Wattenmeer,hafenschlick156.html