Um die etablierten Politiker besser vor dem Volk zu „schützen“ wird geprüft, einen „Schutzgraben“ um den Reichstag zu ziehen. Man kann es kaum glauben, aber der Tagesspiegel ist eine seriöse Quelle.

Da könnte man ironisch fragen, warum sie keinen „antifaschistischen Schutzwall“ bauen? Gerade im Sommer kann man problemlos durch einen angedachten zehn Meter breiten Graben schwimmen, während die DDR-Grenzsicherungen nicht alle, aber sehr viele abgehalten haben. Auch gibt es viele Erfahrungen dazu, schließlich stand die Berliner Mauer mehr als 28 Jahre (1961 bis 1989).

Gut 30 Jahre nach der Maueröffnung denkt die etablierte Politik also wieder ernsthaft über solche Maßnahmen nach. Hoffentlich wachen dadurch immer mehr Menschen auf und sehen die Parallelen. Besonders die Denkweise, dass draußen das angeblich zu erheblichen Teilen faschistische Volk ist, vor dem die drinnen tagenden etablierten Politiker geschützt werden müssen spricht Bände.

https://www.tagesspiegel.de/politik/reichstag-soll-besser-geschuetzt-werden-bundestag-prueft-schnellen-bau-eines-schutzgrabens/26145314.html