Wenn das vermutlich aus der chinesischen Stadt Wuhan eingeschleppte Virus tatsächlich so schlimm wäre wie häufig behauptet, dann müsste es den Krankenhäusern so gut wie nie zuvor gehen. An oder über ihren Kapazitätsgrenzen, mit vielen zusätzlich notdürftig auf Gängen untergebrachten Patienten, da müssten die Vergütungen nur so sprudeln.

Die Lokalpresse berichtet heute, dass im Krankenhaus Otterndorf das Gegenteil zutrifft. Viele geplante Eingriffe wurden offenbar verschoben, um Betten freizuhalten, die zum großen Teil dann auch frei blieben, so dass von einem Fehlbetrag von sechs Millionen Euro die Rede ist. Ein eindeutiger Beleg, dass die Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung völlig falsch ist und einen kaum abzusehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schaden anrichtet.

Finanzspritze ist jetzt das Gebot der Stunde“ kommentiert eine Lokalredakteurin die Angelegenheit. Das ist viel zu kurz gesprungen, wir brauchen einen Politikwechsel, hin zu vernunftbasiertem Handeln, das den Wohlstand der Bürger sichert und mehrt. Wie kann man Kliniken anweisen, Betten leer zu lassen, weil vielleicht Corona-Patienten kommen könnten? Im Notfall kann man geplante, nicht dringend erforderliche Eingriffe immer noch kurzfristig absagen oder verschieben. Angebracht ist vielmehr sachliche Information und realistische Einschätzung: dieses Virus ist gefährlich und ernst zu nehmen, doch das gesamte Leben und jegliches politische Handeln daran auszurichten ist völlig falsch. Risikogruppen müssen gezielt geschützt werden, gesunde Menschen haben aber in aller Regel nichts zu befürchten. Daher ist die häufig an den Tag gelegte Hysterie völlig unangebracht.