Der voraussichtliche Bau eines Holzkraftwerks in Cuxhaven wird als großer Erfolg verkauft, ist in Wirklichkeit aber nichts anderes als das Einstreichen von Subventionen, die von den Steuerzahlern und Stromverbrauchern, sprich von allen Haushalten teuer bezahlt werden müssen. Das gibt die Lokalpresse sogar indirekt zu, dort ist wörtlich zu lesen: „Energieerzeugung aus Biomasse wird vom Bund nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz im großen Stil gefördert“.

Das heißt im Klartext, dass ein Teil der höchsten Strompreise der Welt, die Sie als Verbraucher zahlen müssen, auch in den Taschen dieses Schweizer Investors landet. Daher lehnt die AfD das im Bau befindliche Holzkraftwerk in Cuxhaven strikt ab. Es ist auch ein weiterer Schritt in Richtung Planwirtschaft. Nicht der Markt bestimmt, welche Technologie sich durchsetzt, sondern politisch festgesetzte Vergütungen.

Nicht viele, aber doch manche etablierte Politiker geben das sogar zu und begründen es häufig damit, dass es um den Klimaschutz ginge. Sie sagen, dass so ein Holzkraftwerk CO2-neutral sei, weil der Kohlenstoff, der beim Verbrennen des Holzes (als CO2) in die Atmosphäre abgegeben wird, von den Bäumen wenige Jahre zuvor aufgenommen wurde, als sie gewachsen sind. Doch das ist eine Milchmädchen-Rechnung: Wenn die Bäume zur Verbrennung gefällt werden, dann dauert es viele Jahre, bis die (als Ersatz) neu gepflanzten Bäume die freigesetzte Menge Kohlenstoff aufgenommen haben werden. Ein frisch gepflanzter Baum nimmt nämlich erst einmal nur sehr, sehr wenig Kohlenstoff auf. Würde man die Bäume hingegen nicht fällen, sondern weiter wachsen lassen und dafür zum Beispiel Kohle verbrennen, dann würden die erhaltenen Bäume in den kommenden Jahren große Mengen Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnehmen, was sich durch das Pflanzen zusätzlicher Bäume noch erhöhen ließe.

Also nichts als ein Etikettenschwindel, das angeblich „gute CO2“ aus Holzverbrennung und „böse CO2“ aus Kohle-Verfeuerung ist links-grüne politische Ideologie!