Die Verluste bei den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind bitter. Die Abnahme des Stimmenanteils um etwa ein Drittel bzw. ein Viertel ist schmerzlich, da gibt es nichts zu beschönigen. Das müssen wir aufarbeiten, uns auch selbstkritisch fragen an welchen Fehlern es lag, um das Ruder wieder herumzureißen.

Ein Ergebnis der ersten Analyse ist, dass es politischen Gegnern gelungen ist, viele Bürger sehr geschickt zu täuschen. Am einem Beispiel erläutert: die maximale Dauer des Bezugs von Kurzarbeitergeld wurde grundsätzlich auf 24 Monate erhöht, so dass viele, die jetzt aufgrund der zahlreichen Berufsausübungsverbote und Grundrechtseinschränkungen nicht arbeiten können noch bis Ende des Jahres nicht als Arbeitslose zählen und einen gewissen finanziellen Ausgleich haben. Doch das wird natürlich nicht ewig gehen, nach den Wahlen kommt dann das böse Erwachen.

Dann wird man wieder sehr häufig Aussagen wie „das konnte doch keiner wissen“ hören. Daher ist es wichtig, das jetzt bekannt zu machen, ebenso wie die besseren Konzepte der AfD, zum Beispiel Gefährdete gezielt zu schützen. Man muss nicht alle wegsperren, da nur ein kleiner Teil gefährdet ist und man darf vor allem nicht so tun, als könnte man beliebig viele wirtschaftliche Existenzen vernichten, immer mehr Menschen die Lebensgrundlage entziehen und immer höhere Schuldenberge auftürmen. Das ruiniert unser Land!

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