Zur Ausschuss-Umbenennung

Michael Zeisberg, AfD

An die Verwaltung der Samtgemeinde Hemmoor
Z.Hd. Hrn. Samtgemeindebürgermeister Tiedemann

Sehr geehrter Samtgemeindebürgermeister Tiedemann
Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit beantrage ich, folgenden Beschluß zu fassen

Der Ausschuß für Klimaschutz, Bau- und Friedhofsangelegenheiten wird in Ausschuß für Bau-und Friedhofsangelegenheiten rückumbenannt.

Begründung:

Bau- und Friedhofsangelegenheiten umschreiben treffend genug die Hauptaufgaben dieses Ausschusses. Sinngemäß gibt es im NKomVG einen Passus, der besagt, daß die Kommunen sich auf ihre Obliegenheiten konzentrieren sollten- in meinen Worten:  Schuster bleib´bei deinen Leisten! Eine Überfrachtung mit allgemeinhumanitären Themata sorgt für eine schlechtere Durchsichtigkeit kommunalen Handelns beim Bürger.

Zudem wird unter „Klimaschutz“ etwas durchaus Strittiges verstanden, so daß es zweifelhaft erscheint, mit einer Benennung an einer so prominenten Stelle begrifflich Klarheit zu schaffen( wo keine besteht).

Auch dürfte die Sorge um bezahlbaren Wohnraum deutlich wichtiger sein.

Unsere Kreisstadt ist diesbezüglich ein schlechtes Vorbild: Stadt gegen Todesstrafe. Nirgendwo in der EU gibt es die überhaupt noch, also ist das reine Symbolpolitik.

Zum Gendern

Michael Zeisberg, AfD

An die Verwaltung der Samtgemeinde Hemmoor
Z.Hd. Hrn. Samtgemeindebürgermeister Tiedemann

Sehr geehrter Samtgemeindebürgermeister Tiedemann
Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit beantrage ich, folgenden Beschluß zu fassen

Der amtliche Schriftwechsel, sowohl intern als auch extern, wird in Standarddeutsch geführt, es wird also nicht gegendert.

Begründung: Die Gendersprache beeinträchtigt die Verständlichkeit der jeweiligen Texte und des gesprochenen Wortes. Bürgernähe sieht anders aus, insbesondere weil eine Mehrheit solch einen Sprachgebrauch ablehnt.

Das sog. Generische Maskulinum/Femininum/ Neutrum/ die Unmarkierte Form sind sprachökonomisch-genau genug.

Grammatisches Geschlecht ist nicht dasselbe, wie das Natürliche Geschlecht. Auch deswegen sprechen wir in der Grammatik Latein.

Zudem gemahnt der Gendersprech ungut an das Neusprech der Orwellschen Dystopie 1984. Es ist ausdrücklich wie bei der Orwellschen Diktatur, das Ziel auch dieser Sprachreform, das Denken zu lenken. Sprachlenkung paßt aber schlecht zur Pluralität unserer Gesellschaft.

Mündlich beabsichtige ich, zusätzlich das anzubringen: Oftmals wird beim Generischen Maskulinum als Argument gebracht, es meinte Frauen mit.

Das ist nicht unrichtig, aber irreführend, was ich an einem unschuldigen Beispiel durchexerzieren möchte: „Der Hund bellt!“ Natürlich könnte man dann haarspalterisch sagen, da sei auch die Hündin mit gemeint. Und die Dogge, der Pudel, der Hund von Müllers, etc. Nur interessiert das in der Sprachpraxis niemanden!

Oftmals ( aber nicht immer) ist das Maskulinum die sog. Unmarkierte Form- auch hier ein Beispiel: Pferd. Auch da ist die Stute, daß Fohlen, der Trakehner, der Rappen usw.“ mitgemeint“. Bedeutungsverengung :Stute= Pferd+ weiblich.  Und auch hier von keinerlei Relevanz. War übrigens ein Beispiel eines Generischen Neutrums, Katze ein Generisches Femininum.