Besetzung von Lehramtsstellen

Armin-Paulus Hampel, Jens Kestner,
Mitglied des Deutschen Bundestages
++Pressemitteilung++
Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische AfD-Bundestags-abgeordnete, zur dramatischen Entwicklung beim Mangel an Lehramtsbewerbern
SPD: Leeramtsverwaltung!
Armin-Paulus Hampel: „Wenn man die Misserfolge bei der Besetzung von Lehramtsstellen als Erfolg feiert, ist das inzwischen SPD-Tradition!“
Jens Kestner: „Wenn Quereinsteiger und Pensionäre als rettende Strohhalme herhalten müssen, sollte die rot/schwarze Landesregierung mangels Qualifizierung zurücktreten!“
Niedersachsen: Kultusminister Tonne (SPD) sieht die Entwicklung bei Lehramts-Besetzungen positiv. Dieser Bewertung widerspricht allerdings die Realität, denn den ausgeschriebenen Lehramtsstellen stehen viel zu wenig Bewerber gegenüber, immer mehr Unterrichtsstunden fallen aus, immer mehr „Quereinsteiger“ mit teils fragwürdigen Qualifikationen werden engagiert und auch immer mehr Ruheständler werden gebeten, wieder ins Berufsleben des Lehramts zurückzukehren. Die persönliche Einschätzung des niedersächsischen Kultusministers ist nichts Neues, denn bereits im niedersächsischen Wahljahr 2017 hatte die damalige Kultusministerin Heiligenstadt, ebenfalls SPD, Mühe, Fehlentscheidungen der rot/grünen Landesregierung in den Bereichen Lehrermangel, Unterrichtsausfall und Inklusion, als Erfolg zu verkaufen. Seit einigen Jahren werden wieder mehr Kinder in Deutschland geboren. Die steigende Zahl von zu beschulenden Kindern ist in einem erheblichen Maße auch auf den Nachwuchs von Asylbewerbern zurückzuführen. Bedingt durch nicht vorhandene oder mangelnde Sprachkenntnisse besteht somit noch ein zusätzlicher Bedarf an Pädagogen.
Armin-Paulus Hampel:
„2017 war die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen mit zuletzt 98,9 Prozent so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. SPD und Grüne haben sich lieber auf die Inklusion gestürzt, haben das Thema Lehrqualität und Stellen-Quantität ideologisch aufbereitet, statt sich mit entsprechenden Geldmitteln darauf zu konzentrieren, dass Kinder und Jugendliche ihr Recht auf hundertprozentige
Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages
Beschulung wahrnehmen konnten. Mit logistischer Weitsicht hätte jede ordentlich arbeitende Landesregierung das Problem des Lehrermangels rechtzeitig erkannt und nicht Zeit verplempert, weil man ja unbedingt rot/grüne Phantasien statt Vernunft und Verantwortung umsetzen wollte. Die Situation des Lehrermangels gerade in ländlichen Gebieten ist dramatisch und wird noch viel dramatischer werden, wenn die SPD nicht aus Wahlmisserfolgen lernt und alle Verantwortungen schnellstens abgibt. Im Schuljahr 2018 lag die Unterrichtsversorgung an Förderschulen bei 93,4 Prozent. Jetzt sind die Kinder tief in den Brunnen gefallen und wieder sind es die Roten, die jeden sichtbaren Misserfolg als grandiose Leistung feiern!“ so Hampel.
Jens Kestner:
„Dass viele Lehrer am Limit ihrer Kräfte sind, machen über 30.000 Pädagogen in ihrem Protestschreiben an den Kultusminister deutlich. Wenn auch die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften, GEW, Laura Pooth, fordert, dass das Land Niedersachsen mehr Geld für Bildung ausgeben müsse, hat dies die rot/schwarze Landesregierung offenbar völlig falsch verstanden. Man gibt Millionen für Tablets, neue Computer und andere digitale Systeme aus, vergisst dabei aber, dass es auch Lehrkräfte geben muss, die erstens existieren und zweitens auch qualifiziert sind, mit diesen digitalen Techniken umgehen zu können. Ebenso muss man feststellen, dass mit der ideologisch begründeten Inklusion Gelder verschwendet wurden, die nun für hochqualifizierte Lehrkräfte gerade an Förderschulen fehlen. Mehr Missmanagement geht nicht!“ konstatiert Kestner.
Berlin, 10.09.2019