Der Jobkill geht weiter

++Pressemitteilung++
Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische AfD-Bundestagsabgeordnete, zum angekündigten Abbau von weiteren 3.000 Arbeitsplätzen beim Windenergiekonzern Enercon.
Vom Winde verweht…
Armin-Paulus Hampel: „Wer sich von grünen Tagträumern treiben lässt, sollte dem gefährlichen Treiben nun endlich ein Ende setzen!“
Jens Kestner: „Wenn sich ein angeblicher „Zukunftsmarkt“ zum „Rohrkrepierer“ entwickelt, ist das das traurige Ergebnis einer desolaten Kanzlerschaft!“
2010 wurde unter dem Kabinett Merkel eine Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke modifiziert. Im März 2011 entschied sich die Kanzlerin emotionsgetrieben um und kündigte das Aus aller Reaktoren in Deutschland an. Sie läutete auch das Ende der Kohleenergie in Deutschland ein und machte Deutschland zum einzigen Land weltweit, das gleichzeitig auf Atom- und Kohleenergie verzichtet. Die dadurch entstandene Abhängigkeit von Windenergie rächt sich nun mit drastischen Folgen auch für niedersächsische Arbeitsplätze, denn wenn 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht und bis 2038 mit dem Strom aus Kohle Schluss sein soll, sind Nachrichten vom Windkraft-Anlagenbauer Enercon umso dramatischer. Nachdem Enercon bereits 2018 mehr als 800 Stellen abgebaut hatte, folgen nun weitere 3.000 Arbeitsplätze, die wegfallen werden. Das Kalkül der Kanzlerin, sofern man es ihr überhaupt unterstellen mag, trifft wohl auch mit aller Härte die niedersächsischen Windkraft-Hochburgen Verden, Osnabrück, Stade, Göttingen, Hildesheim, Uelzen, Emsland, der Region Hannover, Oldenburg und Rotenburg (Wümme).
Armin-Paulus Hampel:
„Der Markt der Windkraftanlagen bricht zusammen und alleine bei Enercon sind weltweit 18.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Die rein ideologisch und vielleicht auch emotional getriebene Entscheidungsfreude der Kanzlerin, Deutschland zu einem Windrad-Land zu machen, indem man einfach eine Drucksituation aufbaut, in der es keine Atom- und keine Kohleenergie mehr gibt, kostet nun unzählige Arbeitsplätze. Frau Merkel hat vergessen, dass die Menschen irgendwann
Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages
merken, wie teuer der angeblich so saubere Öko-Strom wird, wie umweltschädlich immer mehr Windräder sowohl On-, als auch Offshore sind und wie unsinnig die Entscheidung war, so drastisch aus Kern- und Kohleenergie auszusteigen. Von grünen Tagträumern getrieben, müsste jetzt Frau Merkel den bereits arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen erklären, dass sie eine fatale Fehlentscheidung getroffen hat. Niemand will ein 250 Meter hohes Windrad im Garten haben – aber genau das wäre nötig, um ausreichend Strom zu garantieren, der dann auch noch um ein Vielfaches teurer als Atomstrom oder Kohlestrom wäre. Frau Merkel muss nun die Öko-Geister schnell wieder loswerden, die sie selbst gerufen hat!“ meint Hampel.
Jens Kestner:
„Enercon-Geschäftsführer Kettwig hat den Stellenabbau mit der Energiepolitik der Bundesregierung begründet, die zum Einbruch des Markts für Windenergie geführt hat. 2018 hat Enercon bereits einen Verlust von 200 Millionen Euro geschrieben. Und die Bundesregierung? Rudert sie zurück und revidiert man Fehlentscheidungen der Vergangenheit, um Arbeitsplätze zu erhalten? Natürlich nicht! Stattdessen nimmt man sehenden Auges in Kauf, dass gerade in Niedersachsen genau jener Markt zusammenbricht, der eigentlich als „Zukunftsmarkt“ deklariert wurde und sich nun als Rohrkrepierer entpuppt. Statt genau jetzt alternative neue Energieformen zu erforschen und in diese zu investieren, wird mit dem Trotz von Kleinkindern am Aus von Atomkraft und Kohle festgehalten. Energiekosten werden dramatisch ansteigen, die Zeche der Fehlentscheidungen muss wieder der Bürger zahlen und Frau Merkel sieht sich das Drama gelassen an, weil ihre letzten Tage in der aktiven Politik ohnehin gezählt sind!“ schlussfolgert Kestner.
Berlin, 11.11.2019