Einseitige Berichterstattung der Cuxhavener Nachrichten

Am 06.09.2019 konnte man auf der Titelseite der Cuxhavener Lokalzeitung lesen: „Gewalt ist an der Tagesordnung – Polizei hat im ersten Halbjahr 2019 schon 600 Angriffe auf Flüchtlinge registriert“. In dem Artikel wird den Leserinnen und Lesern eingehämmert, wie schlimm die Kriminalität gegen Flüchtlinge sei, man kann es kurz auf den Punkt bringen: viele Deutsche seien ganz böse, dass sie den Armen Flüchtlingen das Leben zur Hölle machten, und natürlich bekommt auch der Staat sein Fett ab, weil er seiner „Schutzpflicht gegenüber den Flüchtlingen“ nicht ausreichend nachkomme.

Das ist ein Beispiel für absolut einseitige Berichterstattung und linke Meinungsmache, weil das zwar stimmen mag, die andere Seite, nämlich die von Flüchtlingen begangenen Straftaten weitestgehend verschwiegen werden und damit ein völlig anderes Bild entsteht, das nichts mit der Realität zu tun hat. Der unten verlinkten Veröffentlichung des Bundeskriminalamts kann man entnehmen, dass 2018 von insgesamt knapp 2 Millionen Straftätern knapp 600.000 Nichtdeutsche waren.

Da stellt sich die Frage, warum die Zeitung über 600 Angriffe gegen Flüchtlinge ausführlich auf der Titelseite berichtet, man von den tausend mal so vielen (!) nichtdeutschen Straftätern hingegen wenig bis gar nichts erfährt. Wieder kein Wort darüber, wie es sein kann, dass manche als „Schutzsuchende“ um Aufnahme in Deutschland bitten und sich mit schwerster Kriminalität dafür „bedanken“. Auch wird nichts über Kriminalitätsraten berichtet: Wenn von den etwa 71 Millionen Deutschen ca. 1,4 Millionen eine Straftat begehen, ist das eine Quote von ungefähr 2,0%, während sich bei etwa 11 Millionen Nichtdeutschen und knapp 600.000 Straftätern eine Quote von ca. 5,5% ergibt, also weit mehr als das Doppelte.

Hinzu kommt, dass die oben genannten Zahlen zur Ausländer-Kriminalität das absolute Minimum sind, was man statistisch nicht mehr weg-lügen kann. Tatsächlich gehen alle Straftaten von Bürgern mit doppelter Staatsangehörigkeit ausschließlich als Straftaten von Deutschen in die Statistik ein, ebenso wie die Straftaten von Bürgern, die zwar den Deutschen Pass haben, aber ihr Auto in türkische Flaggen einhüllen und damit Autobahnen blockieren, ausschließlich türkisch sprechen und Deutschland und insbesondere die deutsche Kultur rundweg ablehnen. Würde man diese in der Statistik getrennt erfassen, wäre das Bild noch deutlicher: Das Problem in Deutschland ist mitnichten die Kriminalität gegen Flüchtlinge sondern vielmehr die von vielen Zugezogenen begangene Kriminalität.

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2018.html;jsessionid=6FBE4D3023E216B72D3A995B0E1B9E91.live0611?nn=62336