Es bleibt ein absoluter Arbeitsplatzvernichter

++Pressemitteilung++

Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische AfDBundestagsabgeordnete, zu Zukunftsszenarien, in denen die Folgen der Klimaschutzregelungen und Produktionseffektivität der E-Mobilität hunderttausende Arbeitsplätze kosten können

Armin-Paulus Hampel: „Die Menschen wissen sehr gut, dass mit jedem gekauften E-Auto das Risiko für beseitigte Arbeitsplätze steigt!“

Jens Kestner: „Offenbar lassen sich die Verbraucher auch nicht mit Lockangeboten und Kaufprämien über den Tisch ziehen!“

Die Bundesregierung setzt eine Kommission »Nationale Plattform Zukunft der Mobilität« ein, um angesichts europäischer und auch nationaler Klimaschutzregelungen, sowie weiterer Effizienzsteigerungen durch zunehmende Automatisierung in der Produktion, ein Szenario der Beschäftigungssituation zu präsentieren. Ergebnis? Im Jahr 2030 wären bis zu 410.000 Arbeitsplätze gefährdet. Die in der Kommission vertretene IG-Metall fordert nun „neue Kurzarbeiterregelungen“, um besser auf den schmerzhaften Strukturwandel vorbereitet zu sein. Die Klimaziele der Bundesregierung sind offenbar in Stein gemeißelt, selbst dann, wenn hunderttausende Familien damit rechnen müssen, diesen Zielen geopfert zu werden.

Armin-Paulus Hampel: „Noch im Mai 2017 wies die Kanzlerin darauf hin, dass man in Sachen E-Mobilität 4,7 Milliarden Euro in Forschung und Ladeinfrastruktur gesteckt habe. Damals ruckelten zirka 60.000 E-Autos durch Deutschland. 2019 wurden dann tatsächlich nochmals 63.000 E-Autos in Deutschland zugelassen. Diese Zahlen machen doch mehr als deutlich, was die Deutschen von E-Autos halten, denn nach wie vor ist es der Dieselmotor, der auch weltweit zu den besten und umweltfreundlichsten Optionen der Mobilität gehört. Die Menschen wissen sehr genau, dass die E-Mobilität keineswegs so umweltfreundlich ist, wie ihnen vorgegaukelt wird. Sie wissen auch, dass mit jedem gekauften E-Auto das Risiko für beseitigte Arbeitsplätze steigt. Wie auch bei der Windenergie ist es der

Jens Kestner Mitglied des Deutschen Bundestages
Verbraucher, der den Altparteien sehr deutlich macht, dass man sich sein eigenes Grab nicht schaufeln will!“ konstatiert Hampel.

Jens Kestner: „2019 wurden insgesamt 1,8 Millionen PKW in Deutschland zugelassen. Etwas mehr als 60.000 E-Autos spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Selbst mit Kaufprämien und weiteren Lockangeboten scheint der Verbraucher sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen, denn er weiß sehr wohl, dass es durch diese unseligen Klima-Ziele, die wie ein Damokles-Schwert über Deutschland schweben, zu einem monströsen sozialen Unheil kommen wird. Die von der Kommission prognostizierten 410.000 gefährdeten Arbeitsplätze sind ja nicht das Ende der Fahnenstange, denn weitere hunderttausende Jobs werden im weiteren Umfeld der Automobilindustrie verschwinden. Dass die Bundesregierung nun versucht, diese Tatsachen zu vernebeln, ist der Beweis, dass man wieder einmal die Wahrheit totschweigen möchte, um keine sozialen Unruhen zu riskieren!“ meint Kestner.

Berlin, 14.01.2020