Es war bekannt. Multi-Kulti musste scheitern.

Man kann es kaum glauben: in der heutigen Wir-schaffen-das Presse konnte man vor über 20 Jahren lesen, dass die Ausländerintegration weitgehend gescheitert sei. Es ist die Rede von „Zeitbomben in den Vorstädten“, einer „explosiven Spannung“ und „wachsender Bereitschaft zu Gewalt“ (Der Spiegel Ausgabe Nr. 16/1997, Link siehe unten).

Schon damals waren die Fakten bekannt, nämlich eine überproportional hohe und noch weiter ansteigende Ausländerkriminalität insbesondere bei Rohheitsdelikten. Es hieß wörtlich über den Anteil der verurteilten ausländischen Straftäter: „Er stieg von 1990 bis 1995 bei Mord von 25,5 auf 34,4 Prozent, bei Raub und Erpressung von 27,7 auf 39,1 Prozent und bei schwerem Diebstahl von 18,7 auf 28,4 Prozent.“ In der organisierten Kriminalität lag der Anteil von Ausländern damals sogar bei 64 Prozent. 

Im Artikel kann man wörtlich lesen: „Den (korrekt wäre „einigen“, Anmerkung der AfD Cuxhaven) jungen Türken fehlt im Gegensatz zu ihren Vätern und Großvätern die berufliche Perspektive“. Untermauert wurde diese Aussage mit zahlreichen von Türken begangenen schweren Straftaten, also all die angeblichen bedauerlichen „Einzelfälle“ mit teilweise unfassbarer Brutalität gab es damals schon.

Seit 1991 hatte sich die Zahl der beschäftigungslosen Ausländer in Deutschland mehr als verdoppelt und betrug 1997 etwa 21,6 Prozent. Ein Satz ist besonders beachtenswert: „Übten 1973 noch 91 Prozent der in Deutschland lebenden Türken eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus, waren es 1993 nur noch 29 Prozent“. 

Schon damals sah ein Wissenschaftler voraus, dass zukünftig in der deutschen Gesellschaft „unterschiedliche und weithin voneinander isolierte Gemeinschaften aus verschiedenen Zivilisationen mehr gegen- als miteinander leben“. Ein Beweis dafür: eine repräsentative Umfrage unter türkischstämmigen Jugendlichen ergab, dass 41 Prozent bereit sind, gegen „Ungläubige“ körperliche Gewalt einzusetzen. 

Seit dem Jahr 1985 wurde ein starker Anstieg der Gewaltkriminalität ausländischer Jugendlicher festgestellt, junge Türken seien „im Gewaltbereich“ überproportional vertreten, so sagte es eine Expertin des Berliner LKA. Natürlich gibt es auch die andere Seite: über 23.000 junge Türken gingen damals auf Gymnasien und fast 15.000 studierten. Allerdings waren das bei insgesamt 600.000 Jugendlichen sehr kleine Zahlen.

Über die Problematik von Zwangsehen wurde damals offen berichtet: „Immer noch suchen häufig die Väter in türkischen Familien in der alten Heimat eine Ehepartnerin oder einen Ehepartner für ihr Kind aus.“ Da viele der eingeflogenen Ehepartner noch nicht einmal Türkisch lesen und schreiben konnten, gab es in der Folge „zweisprachige Analphabeten“ unter den Kindern. Entsprechend sprach die Berliner Ausländerbeauftragte von „mangelnden Deutschkenntnisse bei der Einschulung“, die sei als „dramatisch“ bezeichnete. Etwa ein Drittel der jungen Türken in Berlin erreichte damals noch nicht einmal den erfolgreichen Abschluss der Hauptschule.

Eine Studie belegte auch eine mediale Abspaltung: ein Großteil der in Deutschland lebenden Türken im Alter zwischen 14 und 19 Jahren konsumierten fast nur türkische Fernsehprogramme, in denen es immer wieder auch um den Kampf islamischer Helden gegen europäische Ungläubige ging.

Schon damals, in 1997, war also die ganze Problematik bekannt, die durch Zuwanderung verursacht wird. Wie man sich fast zwanzig Jahre später für die Grenzöffnung und die Einwanderung weiterer Millionen, zum Teil sogar noch problematischerer Araber und Afrikaner entscheiden konnte, ist ein Beleg dafür, welch großen Schaden die Politik der Blockparteien in Deutschland verursacht.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8694129.html