Gutmenschen zeigen ihr wahres Gesicht

Beim letzten Einsatz der Sea Watch 3 war ein deutsches Kamerateam an Bord, natürlich rein zufällig, ist schon klar. Obwohl die unten verlinkte Reportage sehr einseitig ist, lohnt es sich dennoch, sie anzuschauen. Sie liefert nämlich zahlreiche Beweise, dass die Argumentation für diese angebliche Seenotrettung in mehreren Punkten schlicht falsch ist.

Es geht schon los mit der Behauptung, diese Menschen seien in Seenot geraten. In dieser Reportage ist die Rede von einem ganz billigen Schlauchboot, das überhaupt nicht für eine Überfahrt über das Mittelmeer geeignet gewesen sei. Auch hätte es nicht genug Treibstoff für das Erreichen eines sicheren Hafens an Bord gehabt. Damit steht fest: Hier ist niemand in Seenot geraten, sondern diese Menschen haben sich bewusst, vorsätzlich selbst in Seenot gebracht und waren in dieser von Anfang an. Wenn jemand mit einem Auto auf die Autobahn fährt, das nicht verkehrssicher ist und nicht genug Benzin oder Diesel im Tank hat, dann wird ein Bußgeld fällig. Wenn jemand ein Flugzeug startet, das nicht flugtauglich ist und nicht genug Kerosin an Bord hat zum Erreichen des Zielflughafens, dann gibt es eine Strafe. Nur hier, beim Losfahren mit einem nicht seetüchtigen Schiff ohne ausreichende Brennstoffmenge, da spricht, von AfD-Vertretern abgesehen, niemand von Strafe, sondern es geht nur um Aufnahme und Versorgung dieser Menschen in Europa.

Der zweite Punkt, der in dieser Reportage sehr deutlich wurde, zeigt klar auf, in welche Richtung sich Europa durch dieses Vorgehen entwickelt. Die Kapitänin rief den Europäischen Gerichtshof an und erhoffte sich, dass dieser Italien verpflichten würde, ihr Schiff in italienische Häfen zu lassen. Doch das Gericht entschied nicht so, wie von ihr gewünscht. Es befand, Italien sei nicht zuständig. Diese Gerichtsentscheidung hat die Kapitänin einfach ignoriert. Sie gefällt ihr nicht, also gilt sie nicht. So einfach ist das. Genauso später bei der Hafeneinfahrt. Die Behörden verbieten die Einfahrt in den Hafen. Wieder eine Anweisung, die ihr nicht gefällt, also wird auch diese ignoriert. Dann liegt ein Polizeiboot im Weg. Kein Problem, es wird gerammt, der Stärkere setzt sich durch.

Aufgrund dieser Fakten ist klar, wohin die Reise geht: Das bisher überwiegend rechtsstaatlich geprägte Europa entwickelt sich immer mehr in Richtung einer Bananenrepublik. Wie in anderen Entwicklungsländern auch wird Chaos herrschen, weil Gesetze, Gerichtsentscheidungen und Behördenanweisungen nicht zählen, sondern viele das machen, was sie wollen. Da braucht später niemand sagen, man hätte es nicht wissen können: in dieser Reportage ist es klar und deutlich zu sehen.

https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Fakten-zu-unserer-Sea-Watch-3-Reportage,seawatch652.html