Kirche will Flüchtlinge mit Schiff aufnehmen lassen

Armin-Paulus Hampel; Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages
++Pressemitteilung++
Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische AfD-Bundestagsabgeordnete, zur Mitteilung der Evangelischen Kirche, sich aktiv an der Aufnahme und Verteilung von Menschen aus dem Mittelmeer zu beteiligen
Untergang der Christanic
Armin-Paulus Hampel: „Ich bezweifele, dass der Marketingberater der Evangelischen Kirche Herrn Bedford-Strohm gut beraten hat!“
Jens Kestner: „Als Christ muss ich Beihilfe zu Schlepperaktivitäten verurteilen!“
Bevor man über die Ankündigung der Evangelischen Kirche durch Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm nachdenkt, der eine „eigene Seenotrettung“ für Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ankündigte, sollte man einen Blick auf die allgemeine Situation der Evangelischen Kirche werfen. Das „Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH, evangelisch.de“ gab bekannt, dass sich die Kirchensteuereinnahmen und die Finanzkraft bei stetig sinkenden Mitgliederzahlen seit 2010 bis zum Jahr 2060 in etwa halbieren werden. In der jetzt vorgestellten Jahresstatistik ging die Zahl der protestantischen Kirchenmitglieder um etwa 395.000 zurück, die der Katholiken sank um knapp 309.000. Jetzt will die Evangelische Kirche Menschen auf dem Mittelmeer aufnehmen, um sie auf „sichere Häfen“ in Deutschland zu verteilen.
Armin-Paulus Hampel:
Armin-Paulus Hampel: „5,79 Milliarden Euro betrug das Kirchensteueraufkommen im Jahr 2018. Was also tun, wenn der eigentliche Auftrag der Kirchen, das Evangelium zu verkünden, nicht ausreicht, um die noch gut gefüllten Kassen stabil zu halten? Sich publikumswirksame Themen suchen, die nicht nur dem Mainstream entsprechen, sondern auch für weltweite Aufmerksamkeit sorgen, wie zum Beispiel Schleuserhilfe durch Seenotrettung im Mittelmeer? Rechtlich sichert man sich auch ab, indem man kein eigenes Schiff anschafft, sondern einen Verein gründet, über den dann ein Schiff gekauft wird. Man will ja zumindest rechtlich die Hände weiterhin in Unschuld waschen, wenn es hart auf hart kommt. Die Rechtsbrüche in Deutschland durch illegale Kirchenasyle haben der Kirche
Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages
offenbar genug Ärger gemacht, so dass man sich jetzt besser absichert, wenn man Tausende junge Afrikaner nach Europa, also nach Deutschland bringen wird.“ vermutet Hampel.
Jens Kestner:
„Ein vorgeschobener, wahrscheinlich offiziell gemeinnütziger Trägerverein in einem „breiten gesellschaftlichen Bündnis“ soll also ein Schiff kaufen, das dann direkt Schleuserhilfe leistet. Herr Bedford-Strohm agiert wie ein Marketing-Profi. Er erkennt das Potential, nutzt medienwirksam den „Racketen-Mainstream“ und verpackt das Ganze dann in einer humanitären Verpflichtung, „Menschen aus Seenot“ retten zu wollen. Dass er und auch alle beteiligten Mittäter dieser Werbeaktion damit immer mehr Menschen aufs Mittelmeer locken, wird wohlweislich verschwiegen. Wichtig ist nur, dass man medienwirksam präsent ist. Als Christ frage ich mich hingegen, ob das Schaffen von Anreizen, das Mittelmeer zu überqueren, nicht auch eine Mitschuld an den dramatischen Folgen mit sich bringt. Den Aderlass an Kirchensteuerzahlern wird dieser durchschaubare Taschenspielertrick hingegen befördern!“ konstatiert Kestner.
Berlin, 13.09.2019