Lachhaft: Reporter der CN schreibt mal wieder Mist

Dem Klimaschutzkonzept der Stadt Cuxhaven haben außer der AfD alle zugestimmt. Die AfD war dagegen, weil es überhaupt nichts nutzt, weitere Windräder oder Solarzellen aufzustellen, solange die Energie nicht gespeichert werden kann, weil sich der Bedarf an Energie nun einmal nicht nach dem Wind oder der Sonne richtet. Genauso wenig nutzt es, den knapp 50.000 Cuxhavenern und ihren Gästen aus Klimaschutzgründen Verzicht abzuverlangen und Einschnitte zuzumuten, wenn andererseits die Bevölkerung in Afrika alle 12 Tage um 1 Million zunimmt oder in anderen Ländern über 1.000 Kohlekraftwerke gebaut oder geplant werden.

Von all diesen sachlichen Argumenten konnte man in der Cuxhavener Lokalzeitung am 23.10.19 nichts lesen, sondern nur zwei Sätze, die zwei Lügen enthalten. In der Zeitung steht wörtlich: „Ein Zusatzantrag der AfD-Fraktion wurde dagegen abgelehnt. Darin hatte Ratsherr Anton Grunert menschengemachte Klimabelastungen in Abrede gestellt…“. Beides ist falsch. Der Antrag war kein Zusatz-, sondern ein Änderungsantrag und in diesem steht: „Ein weiterer Einflussfaktor ist die atmosphärische Kohlenstoffdioxid-Konzentration, die in der Erdgeschichte zwischen etwa 200 und 7.000 ppm (parts per million) schwankte. In den vergangenen Jahrzehnten ist diese Konzentration von etwa 280 ppm vor Beginn der Industrialisierung auf aktuell ca. 400 ppm gestiegen.“ Damit wird ein von Menschen verursachter Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre von etwa 120 ppm CO2 als ein Einflussfaktor (unter vielen anderen) zugegeben, daher ist die gegenteilige Behauptung des Reporters schlichtweg falsch.

Diese nicht wahrheitsgemäße Berichterstattung erfolgt offenbar mit voller Absicht. Eine Ratsherrin der Grünen sagte in der Debatte, dass sie es nicht mehr hören könne, dass die AfD einen menschlichen Einfluss aufs Klima bestreiten würde. Der AfD-Vertreter antwortete ihr, dass er sehr wohl einen menschlichen Anteil am Klimawandel zugebe und nannte die obigen Zahlen, nämlich den menschengemachten Anstieg der CO2-Konzentration von etwa 280 ppm vor Beginn der Industrialisierung auf etwa 400 ppm heute, der angesichts der natürlichen Schwankungen zwischen 200 und 7.000 ppm und etlicher weiterer Einflussfaktoren natürlich gering, aber dennoch vorhanden ist.