Schweinepest

Jens Kestner, MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

++Pressemitteilung++

Jens Kestner, niedersächsischer AfD-Bundestagsabgeordneter, zum Einschleppungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Niedersachsen

Schweinepest: „Auf den Ernstfall vorbereitet sein!“

Jens Kestner, AfD, mahnt logistische Vorbereitungen der Landkreise an

„Die anhaltende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), insbesondere in Teilen von Ost- und Mitteleuropa, aber auch in Belgien und die damit einhergehende Gefahr einer Einschleppung dieser gefährlichen Tierkrankheit u.a. auch nach Niedersachsen, besorgt mich sehr. Ich kann nur hoffen, dass unsere Landkreise logistisch auf den ‚Ernstfall’ gut vorbereitet sind. Denn in diesem Falle, der hoffentlich nicht eintreten möge, müsste der Katastrophenfall ausgerufen werden, d.h., es müssten Millionen von Schweinen gekeult und deren Kadaver schnellstens entsorgt werden.“ Das erklärte Jens Kestner, Bundestagsabgeordneter der AfD aus Niedersachsen und Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, heute in Berlin.

Kestner: „Das Einschleppungsrisiko von Schweinepest ist hoch“

„Ich verweise auf die kürzlich vom ‚Friedrich-Löffler-Institut’ (FLI) als ‚hoch’ eingestufte Gefahr einer ASP-Einschleppung nach Deutschland, vor allem ‚durch infizierte Wildschweine’. Nach Einschätzung der FLI-Fachleute verdeutlichen ‚Sprünge der ASP über größere Entfernungen (z.B. nach Belgien, Ungarn oder in die Tschechische Republik) das bestehende Risiko einer Einschleppung nach Deutschland durch menschliches Handeln’. Insbesondere durch das Auftreten der Tierseuche im Südosten von Belgien, so die FLI-Stellungnahme, sei das Risiko eines Übergreifens auf deutsches Gebiet durch migrierende Wildschweine deutlich gestiegen. Auf diese Warnungen aus berufenem Munde sollte wir hören und notwendige Präventionsmaßnahmen ergreifen.“

Kestner: „Gibt es schon genug Keulungs- und Entsorgungspläne?“

„Es stellt sich die Frage, ob es für den Ernstfall überhaupt schon genügend Keulungs- und Entsorgungspläne gibt? Ich kann nur hoffen, dass unsere Landkreise in Niedersachsen umfassend vorbereitet sind und ihre Krisenstäbe haben tagen lassen. Denn, wenn alle Stricke reißen, müsste der Katastrophenfall ausgerufen werden, damit die zuständigen Stellen auch die Amts- und Krisenhilfe der Bundeswehr in Anspruch nehmen könnten. Darauf möchte ich heute und damit rechtzeitig hingewiesen haben!“

Berlin, 13.08.2019

Jens Kestner

Mitglied des Deutschen Bundestages