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Keine EE-Pflicht für kommunale Gebäude !

Hierzu ist ein Antrag von unserem Freund Michael Zeisberg im Rat der Stadt Hemmoor gestellt worden, der sich aber sehr gut eignet, den auch in anderen Gemeinderäten zur Sprache zu bringen.

Der Rat möge beschließen

  1. Dass es keine Photovoltaikpflicht auf kommunalen Dächern gibt.
  2. Dass auch keine weiteren Flächen freiwillig damit bestückt werden.
  3. Dass bei Heizungsanlagen von kommunalen Bauten ( Kindergärten beispielsweise) weder Wärmepumpen, noch Solarakkus verwendet werden.

Begründung:

  1. Ist diese Form der Energie“gewinnung“ sehr teuer, und wir haben wegen dieses Irrweges schon jetzt die weltweit höchsten Strompreise. Wärmepumpen, Solardächer, Grüner Wasserstoff sind alle nicht marktgängig, sonst gäbe es die schon ohne diese gewaltigen Subventionen( wären z.Zt. ca. 9,7 ct/kWh), dazu kommt noch der geldwerte Vorteil ihrer Vorrangeinspeisung, was die Photovoltaik und die Windkraftanlagen angeht.
  2. Gehen wir in einem erheblichem Maße ein Klumpenrisiko ein- wir setzen Alles auf Strom! Wozu so etwas führen kann, daß sehen wir aktuell bei den Schwierigkeiten unserer Gasversorgung! Vor einigen Wochen gab es beim Güterverkehr der Bahn bundesweit großflächige Ausfälle. Weil wir sichere und preiswerte Stromerzeuger massenhaft abgeschaltet(haben), und der Zappelstrom naturgesetzlich nie zuverlässig zur Verfügung stehen kann, muß eine komplette Doppelstruktur vorgehalten werden, die ggfs. einspringt. Und auch wenn dafür Gaskraftwerke besser geeignet sind, als Atom- und Kohlekraftwerke, hat das Nachteile: Gas ist erheblich teurer als Kohle und erst recht als Kernkraft, und auch diese Kraftwerke erfordern konstruktive Kompromisse, wenn sie schnellstartfähig sein sollen. Diese Kompromisse machen die Anlagen teurer, zudem vermindern sie den Wirkungsgrad, und dafür steigen naturgemäß die Emissionen. Und das Hoch- und Runterfahren geht auf die Lebensdauer- Materialermüdungen. Zudem haben wir Kohle im Lande, und Uran läßt sich aus vielen Weltgegenden erwerben, also kein Erpressungspotential, wie bei den sog. Erneuerbaren ( Seltene Erden, Koltan).
  3. Möchte ich zu bedenken geben, daß es sich bei dieser Energiewende um eine gigantische Vermögensumverteilung von arm ( Mieter, ohne Photovoltaik) zu Reich handelt( Hausbesitzer, mit Photovoltaik, oder Anteilseiger an einem Windpark, oder Betreiber einer Biogasanlage). Lt. Ex-Minister Altmaier können sich die Extrakosten bis 2030 auf eine Billion € belaufen.
  4. Sticht selbst das „Ökoargument“ nicht: Erneuerbare haben einen schlechten Erntefaktor, einen riesigen Flächen- und Ressourcenverbrauch, besagte Seltene Erden werden problematisch gefördert und verhüttet, so sind sie regelmäßig mit Schwermetallen/ Uran vergesellschaftet. Das Koltan für die Elektronik zählt zu den Blutmineralien, und heizt die Bürgerkriege im Kongo beispielweise an. Lithium für die Akkus wird in semiariden Gegenden unter reichlichem Wasserverbrauch gefördert, die heimischen Bauern können sehen, wo sie bleiben. Erdgeschichtlich war es meistens wärmer, so im Mittelalter und in der Antike, als Hannibal mit seinen Elefanten über die Alpen gezogen ist. Der CO² Gehalt liegt historisch niedrig, bei 170 ppm ersticken die Pflanzen, Leben wäre dann unmöglich, während wir zeitweise einen vierzigfach höheren Anteil dieses lebenswichtigen Sporengases hatten- im Ordovizium beispielsweise. Damals blühte das Leben- jetzt leben wir in einer Zwischeneiszeit, leider nicht in einer Warmzeit!
  5. Müsste es alarmieren, dass kein Land der Welt unserem Weg folgt, das „Wall Street Journal“ sogar von der „weltdümmsten Energiepolitik“ sprach. Ringsherum werden beispielsweise neue KKW´s erbaut.