Wer es nicht voraus sieht, wird es leider fühlen

Ein windiger Genosse
Armin-Paulus Hampel: „Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen sieht anders aus, Herr Weil!“
Jens Kestner: „Die Niedersachsen werden an 24-Stunden-Rotorengeräuschen und Stromrechnungen erkennen, wer Freund und Feind ist!“
Es stimmt: In Niedersachsen stagniert der Bau von Windrädern, weil sich Bürgerinitiativen, Anwohner, Umweltverbände und Tierschutz-Organisationen mit Händen und Füßen gegen den Bau weiterer Windkraftanlagen zur Wehr setzen. Gut so! SPD und CDU haben in ihrem Koalitionsvertrag unter anderem geregelt, dass es eine Mindestabstandsregelung von 1.000 Metern zwischen neu zu bauenden Windrädern und Wohnhäusern geben müsse, um Anwohner zumindest relativ vor Lärmbelästigung und Schattenwurf zu schützen, von drastischen Wertminderungen betroffener Häuser ganz abgesehen. Statt aber wenigstens an diesem Koalitionsvertrag festzuhalten, wenn schon der Bürgerwille ignoriert wird, plant der Ministerpräsident nun einen 10-Punkte-Plan zur Umsetzung neuer Windkraftanlagen, mit dem er sich dann endgültig als Ministerpräsident der Niedersachsen disqualifiziert. Die Warnung von Weils Koalitionspartner, dass die SPD mit der Umsetzung des 10-Punkte-Plans einen „Konflikt mit der Bevölkerung riskiere“, ignoriert der Ministerpräsident.
Armin-Paulus Hampel:
„2022 soll das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen und bis 2038 soll mit dem Kohlestrom Schluss sein. Entscheidungen, die am Bürger vorbei und über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen wurden. Niemand hat den Menschen gesagt, welche dramatischen Folgen dann für Flora und Fauna, für die Gesundheit der Anwohner und für die Wertermittlung von Immobilien zu erwarten seien. Von grünen Aktivisten getrieben und von einem links-gesteuerten Mainstream
Jens Kestner
Mitglied des Deutschen Bundestages
beeindruckt, pellt sich die SPD ein Ei auf den Eid, den jeder Regierungsvertreter nach Artikel 31 der niedersächsischen Landesverfassung geschworen hat, alle Kraft dem Volke und dem Lande zu widmen, Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen zu üben. Mit seinem 10-Punkte-Plan bricht Weil diesen Eid, weil er ganz genau weiß, dass auch Niedersachsen eine Massenarbeitslosigkeit bevorsteht, die durch Kohle- und Atomausstieg und auch durch den Vernichtungsschlag gegen die deutsche Dieseltechnologie eingeleitet wurde. Jeder Niedersachse, der jetzt demokratischen Widerstand gegen diese rotgrüne Energie-Politik leistet, findet in uns einen Partner!“ schließt Hampel.
Jens Kestner:
„Bis 2030 soll – koste es, was es wolle – der Anteil von sogenanntem „Ökostrom“ in Deutschland auf 65 Prozent steigen. Dass da der Vorgarten der von Windrädern bedrohten Bürger seinen Wert verliert, dass Immobilien nicht mehr verkauft werden können, weil niemand ein Windrad-Monster vor der Tür möchte und dass den Windrädern jedes Jahr Tausende von Vögeln zum Opfer fallen, darunter viele häufige Arten wie Tauben oder Möwen, aber auch seltenere wie Störche, Greifvögel, der Rotmilan oder Eulen, ist den grünen und roten Umweltheuchlern vollkommen egal. Und die CDU? Bricht unter dem Druck einer Mainstream-Ideologie in sich zusammen, weil man um Gottes Willen keine jungen Wähler an die Grünen verlieren will. Mehr Charakterlosigkeit geht eigentlich nicht, denn um tatsächlich die gesetzten Ziele der Windenergie zu erreichen, sollte sich schon jetzt jeder Hausbesitzer auf 200-Meter hohe Monster im Vorgarten einstellen. Vielleicht werden die Niedersachsen erst an 24-Stunden-Rotorengeräuschen und unbezahlbaren Stromrechnungen erkennen, wer Freund und wer Feind ist!“ resümiert Kestner.
Berlin, 20.11.2019