Wieder mal ein Aufreger

Wieder einmal gab es in einer Asylbewerberunterkunft in Stade-Bützfleth Ärger: ein 20-jähriger polizeibekannter Asylbewerber aus Afghanistan lieferte sich einen heftigen Streit. Die Polizei erkannte die Brisanz der Lage von Anfang an und schickte gleich zwei Streifenwagen dorthin. Der Afghane war vorher schon auffällig, lief bewaffnet durch die Stader Fußgängerzone und trat dort äußerst aggressiv auf. Im Streit in der Asylbewerberunterkunft ließ er sich durch eine Ansprache durch ein offenes Fenster nicht beruhigen, alle Deeskalationsversuche der Polizei scheiterten. Dann blieb den Beamten nichts übrig, als die Tür einzutreten, um den Asylbewerber zu stellen, der andere mit einer Eisenstange bedrohte. Zunächst setzten die Beamten Pfefferspray ein, doch erfolglos, der Afghane ließ sich damit nicht von seinem aggressiven Handeln abbringen. Dann ging er auf einen Polizeibeamten los, der in letzter Konsequenz seine Dienstwaffe einsetzte.

Die Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der Lokalpresse, dass der Vorwurf des Totschlags im Raum stünde, ist eine bodenlose Frechheit. Der Polizist wurde angegriffen und sah sein Leben bedroht. Der Täter hatte eine potentiell tödlichen Waffe und drohte mit deren Einsatz. Durch vorhergehende Vorfälle bestand kein Zweifel daran, dass der Täter willens ist, diese Waffe gegen den Beamten einzusetzen. Da kann man nicht im Nachhinein, vom Sofa aus die mögliche Abgabe eines zweiten, dritten oder vierten Schusses (wie es laut Zeitungsbericht eine Zeugenaussage behauptet) kritisieren. Unter diesen Umständen ist nachvollziehbar, dass der als ruhig und besonnen geltende Beamte wahrscheinlich in Todesangst, in der Stresssituation in diesem Moment den Angriff auf ihn nicht anders abwehren konnte.

Daher stellt sich die AfD Cuxhaven hinter die Polizeibeamten und dankt ihnen für den Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und kritisiert die Berichterstattung in der Lokalpresse über diesen Vorfall scharf. Der schon in einer großen Überschrift erhobene Vorwurf des Totschlags ist unerhört. Stattdessen wäre das kritische Hinterfragen der Zuwanderungspolitik angebracht, die dazu geführt hat, dass Bürger, einschließlich Polizisten von „Schutzsuchenden“ mit Messern und Eisenstangen bedroht werden.